Ottensheim eröffnete Büro für Flüchtlingsangelegenheiten

Lisa Orel und Elisabeth Rammerstorfer vom "Willkommen"-Team sowie Vzbgm. Michaela Kaineder und Bgm. Franz Füreder (v. l.). Foto: Gernot Fohler

Ottensheim unterstützt Ukraine-Flüchtlinge mit eigener Anlaufstelle.

OTTENSHEIM. Seit 28. März gibt es mit dem „Willkommen-Büro“ im Erdgeschoß des Gemeindeamts eine Kontakt- und Anlaufstelle für alle Fragen, die sich bei der Betreuung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine ergeben könnten. Behörden- und Rechtsfragen oder Fragen zu Sozialleistungen, finanzieller Unterstützung, dem Wohnen und Unterstützung bei Arbeit, Sachleistungen, Kinderbetreuung, Gesundheit, Arbeitssuche sowie Allgemeines werden hier beantwortet. „Schnell und unbürokratisch„, betont Vizebürgermeisterin Michaela Kaineder (pro O.). 

Zweimal in der Woche geöffnet

30 Flüchtlinge sind aktuell in Ottensheim in sieben privaten und öffentlichen Quartieren untergebracht. Ehrenamtliche des Willkommen-Teams – das Kernteam besteht aus acht Personen – übernehmen die Betreuung des Büros. Die Strukturen der Flüchtlingswelle 2015 wurden wiederaktiviert. Das „Willkommen-Büro“ ist montags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Bürgermeister Franz Füreder (ÖVP) ist von der Hilfsbereitschaft der Ottensheimer begeistert. Und er weiß: „Die Verbindung zur Gemeinde ist wichtig.“ Schon drei Deutschkurse wurden auf die Beine gestellt. Eine gebürtige Ukrainerin, die seit 20 Jahren in Ottensheim wohnt, stellt die Kommunikation her. Die meisten Ukrainer wollen solange hier bleiben, bis sich die Lage in ihrer Heimat verbessert hat. 

Weitere Infos:

willkommen.ottensheim.at
willkommen@ottensheim.at
ottensheim.ooe.gv.at