Benefiz-Lesung für geflüchtete Ukrainer:innen

Zahlreiche Besucher:innen lockte eine Benefizlesung zugunsten ukranischer Geflüchtete, die von der selbst aus Kiew stammenden Cellistin Olena Mishchii betreut werden, in den Brunnenhof der Stadtpfarre. Foto: Kircheneck

Bei einer Benefiz-Lesung für Geflüchtete aus der Ukraine im Brunnenhof Graz kamen nicht nur steirische Autor:innen zu Wort, sondern auch Betroffene umrandeten den Abend mit Lyrik, Musik und ihren Geschichten. 

GRAZ. Mit einer berührenden Benefiz-Lesung wurde im Brunnenhof der Stadtpfarrkirche Graz dem Ukraine-Krieg gedacht. Initiator Johannes Ithaler, Leiter des Grazer Max Frisch Freundeskreis, wollte mit der Veranstaltung insbesondere einer ukrainischen Kunstschaffenden eine Bühne bieten. Die aus Kiew stammende Cellistin Olena Mishchii, die über 25 nach Graz geflohene Freunde und Verwandte betreut, übernahm daher die musikalische Umrahmung. Die Spenden des Abends kommen entsprechend ihr zugute. 

„Ein Geben und Nehmen“

„Dieser herzzerreißende und herzerfüllende Abend war – wie so oft im Leben – ein Geben und Nehmen, ein Empfangen und Geben, im Erleben von grenzverbindender Kultur, Literatur, Musik und vielen wertvollen Begegnungen. Möge er ein kleiner Beitrag zum heißersehnten „Wunder des Friedens für die Ukraine und ganz Europa“, sagte Bischof Hermann Glettler.

Highlight des Abends war die 16-jährige Daria, die ein ukranisches Gedicht vortrug. 

Krieg, Frieden, Freiheit

Im Rahmen der Veranstaltung trugen zehn Autorinnen und Autoren aus der Steiermark unterschiedliche Texte zu den Themen Krieg, Frieden, und Freiheit vor. Auch ukrainische Geflüchtete untermalten den Abend mit MusikLyrik und ihren Kriegs- und Fluchtgeschichten, darunter auch Daria, die 16-jährige Nichte Mishchiis. Insgesamt konnten 1.100 Euro an Spenden gesammelt werden.