Änderungen bei steirischen Ersterfassungsstellen

Rund 5.400 geflüchtete Menschen wurden bisher in der Steiermark polizeilich erfasst. Für den Fall der Fälle stehen im Ankunftszentrum der Grazer Messe auch Schlafmöglichkeiten zur Verfügung. In abgetrennten Bereichen können einzelne Familien nächtigen. Foto: Land Steiermark/Robert Binder

Rund 5.400 geflüchtete Menschen sind bisher in der Steiermark polizeilich erfasst worden. Weil sich der Zustrom in Grenzen hält, wurden sämtliche Standorte evaluiert und das Angebot angepasst, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Steiermark.

STEIERMARK. Seit 12. März werden in der Steiermark an sechs Standorten ankommende Geflüchtete von der Polizei erfasst. Der Großteil der insgesamt rund 5.400 Ankommenden wurde im Ankunftszentrum in Graz erfasst – durchschnittlich sind es täglich rund 245 Menschen, von welchen Daten erhoben werden; Tendenz sinkend. 

Ein Öffnungstag pro Woche in den Regionen

Aufgrund des geringen Bedarfs – vor allem in den Regionen Ilz, Liezen und Leoben – wurden nun die Öffnungszeiten angepasst: Ab 9. April gibt es pro Standort jeweils einen Öffnungstag pro Woche (9 bis 17 Uhr). Der Standort in der Grazer Triester Straße wird laut Landespolizeidirektion ganz eingestellt. Auch bei den eingesetzten mobilen Bussen sei der Andrang laut Polizei gering. Diese seien aber bedarfsorientiert einsatzbereit und richten sich vor allem an Menschen, die aus bestimmten Gründen nicht zur den Standorten kommen können.

Polizei, Rotes Kreuz - in der aktuellen Krisensituation ziehen die Einsatzorganisationen im Ankunftszentrum an einem Strang.
Polizei, Rotes Kreuz – in der aktuellen Krisensituation ziehen die Einsatzorganisationen im Ankunftszentrum an einem Strang.Foto: Land Steiermark/Robert Binder

Das Ankunftszentrum in Graz bleibt nach wie vor die zentrale Anlaufstelle und ist weiterhin von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Auch die Rund-um-die-Uhr-Versorgung bleibt bestehen. Man werde weiterhin regelmäßig den Bedarf evaluieren und gegebenenfalls anpassen, heißt es in der Aussendung der Landespolizeidirektion.