Caritas & Post helfen: Gezielte Unterstützung für Ukraine-Flüchtlinge geht weiter

Besuch im Caritas-Lager in Graz: Caritasdirektor Herbert Beiglböck (l.) und Peter Umundum, Vorstandsdirektor Paket & Logistik der Österreichischen Post AG. Foto: Neuhold

Hygieneartikel, Lernpakete und Babyzubehör – all das und noch viel mehr brauchen die Menschen, die weiterhin aus der Ukraine auf der Flucht sind oder schon in Österreich angekommen sind. Um schnell und wirksam zu helfen, verschicken Caritas Steiermark und Post Hilfspakete. Viele engagierte Spenderinnen und Spender haben schon geholfen, weitere werden gesucht.

STEIERMARK. Seit Monaten tobt der Krieg in der Ukraine, daher ist auch die Unterstützung und Hilfe für die tausenden Flüchtlinge weiterhin essentiell. Bereits im März haben die Caritas Steiermark und die Österreichische Post gestartet, um den Menschen schnell und unbürokratisch dir wichtigsten Dinge des Lebens zukommen zu lassen. Rund 6.000 Hilfspakete haben ukrainische Geflüchtete dank dieser Kooperation zwischen Caritas und Post seit im März erreicht.

Dabei packen hilfsbereite Menschen in ganz Österreich anhand von vorgegebenen Listen Hilfspakete für Menschen in der Ukraine, die vor Ort dringend auf Hilfe angewiesen sind, sowie auch für jene, die flüchteten und nun in Österreich neu anfangen müssen. Dadurch kann eine gezielte, bedarfsgerechte und rasche Hilfe garantiert werden. „

Die Not der Flüchtlinge wird auch Monate nach Kriegsausbruch nicht geringer.
Die Not der Flüchtlinge wird auch Monate nach Kriegsausbruch nicht geringer. Foto: BENEDIKT LOEBELL / APA / picturedesk.com

„Weiter nicht wegsehen“

Die Menschen, die bei uns in der Steiermark angekommen sind, haben oft nur ihre Hoffnung im Gepäck. Besonders für Babys und Kinder fehlt es an Erst- und Grundausstattung und gerade diese Artikel sind besonders teuer“, erklärte Caritas-DirektorHerbert Beiglböck, der nun gemeinsam mitPeter Umundum, Vorstandsdirektor Paket & Logistik der Österreichischen Post AG, das steirische Caritas-Lager in der Grazer Herrgottwiesgasse besichtigt hat. Von hier, sowie aus acht anderen Lagern in ganz Österreich werden aktuell hunderte Pakete für ukrainische Geflüchtete sortiert und versendet.
Die Post ist von Anfang an bei der Aktion dabei, indem sie den kostenlosen Transport von dringend benötigten Hilfsgütern für Geflüchtete übernimmt. „Der Krieg in der Ukraine macht auch Monate nach seinem Beginn zutiefst betroffen. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht wegsehen, sondern den Menschen in der Not weiterhin gemeinsam helfen. Bisher konnten wir bereits 6.000 Mal konkret in Form von Hilfspaketen unterstützen“, betont Peter Umundum.

Und so geht die Hilfe

Konkret können Spenderinnen und Spender zwischen verschiedenen Paketen auswählen, egal,  ob Pakete speziell für Frauen, Kinder oder Babys. Außerdem ist auch die Region, die die das Paket versandt werden soll, frei wählbar. Im Wirhelfen-Shop werden die Bedarfe tagesaktuell eingestellt. Nach der Auswahl im Shop erhalten die Spenderinnen und Spender eine Bedarfsliste mit jenen Artikeln, die im Paket enthalten sein sollten. Je nach Art des Produkts können neue Waren gekauft oder Gebrauchtes in guter Qualität gespendet werden. Der Versand erfolgt schließlich mithilfe von Versandetiketten der Post, einfach zum Ausdrucken zuhause – ganz ohne Kosten für die Spendenden.

Alle Infos dazu:  wirhelfen.shop/hilfspakete-ukraine/steiermark/