Samstägliche Sirenenprobe ist kein Grund zur Sorge

Sirene in der Steiermark
Jeden Samstag um 12 Uhr ertönt in der Steiermark ein Probealarm. (c) Pixabay

Damit die wöchentliche Sirenenprobe in der Steiermark nicht zur unnötigen Retraumatisierung führt, sollen möglichst viele Flüchtlinge vorgewarnt und sensibilisiert werden, dass es sich dabei um einen Probealarm handelt und keine Gefahr besteht. Mithilfe ist erwünscht.

STEIERMARK. Jeden Samstag ertönen um 12 Uhr für 15 Sekunden die heimischen Sirenen. Angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine weist die Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung ausdrücklich auf die wöchentliche Sirenenprobe in der gesamten Steiermark hin. Denn auch morgen werden wieder die Warnsignale ertönen. 

„Dieser Test findet jede Woche statt und ist kein Grund für Besorgnis. In der aktuellen Situation mit allen möglichen Bedrohungsszenarien durch den Krieg in der Ukraine ist aber besondere Aufklärung gefragt.“

Harald Eitner, Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz

Insbesondere jene Flüchtlinge, die gerade aus dem Kriegsgebiet in die Steiermark gekommen sind, müssen laut Experte über diese wöchentliche Sirenenprobe informiert werden. „Nach den zum Teil traumatischen Erlebnissen im Zusammenhang mit Sirenengeheul ist eine Sensibilisierung dieser Menschen für diese Übung absolut notwendig.“ Auch der restlichen Bevölkerung in der Steiermark sei der Grund für den 15-Sekunden-Alarm noch einmal in Erinnerung gerufen: „Es handelt sich um die wöchentliche Übung zur Überprüfung der Sirenen.“

Offizielle Information des Landes zur Sirenenprobe in der Steiermark (c) Stadt Graz/Foto Fischer