Ukrainehilfe Bruck: 29 Vertriebene fanden eine neue Heimat

Zivilschutzbeauftragter Daniel Schmid übergab gemeinsam mit Stadträtin Claudia Dornhofer die zur Verfügung gestellten Wohnungen an Vertriebene Familien aus der Ukraine. Foto: Stadt Bruck

Mit Anfang März startete die humanitäre Hilfe der Stadtgemeinde Bruck an der Mur für die Vertriebenen aus der Ukraine. Vom Land Steiermark wurde bei den steirischen Gemeinden um Mithilfe bei der Suche nach Unterkünften für die Vertriebenen angefragt.

BRUCK/MUR. Sonja Häuselhofer und Carmen Rößl vom Fachbereich Bürgerinnen- und Bürgerservice, Stadträtin Claudia Dornhofer sowie die Beauftragten des Zivil- und Katastrophenschutzes, Daniel Schmid und Franz Kirl, nahmen sich diesem wichtigen Anliegen des Landes Steiermark an, um die Ukraine-Hilfe mit der Überlassung von Wohnraum zu unterstützen.

Seitens der Stadt Bruck konnten nach detaillierter Planung und Durchführung innerhalb von zwei Monaten insgesamt zehn Gemeindewohnungen zwischen 40 und 72 Quadratmeter  Größe saniert und mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen (Küchen, Schlafgelegenheiten, Matratzen, Kästen etc.) ausgestattet werden.

Sehr viele Spenden und Ehrenamtliche

Diese Einrichtungsgegenstände wurden großteils aus Spenden lukriert. Die Grundausstattungen für die Gemeindewohnungen wurden durch Spenden der Bürgerinnen und Bürger sowie der Organisation Adra, der Zeit- und Hilfsbörse und des Rotary Club Bruck-Kapfenberg aufgebracht. Insgesamt konnte so 29 Vertriebenen in Bruck ein Dach über dem Kopf zur Verfügung gestellt werden.

Ein großer Dank für die Umsetzung dieser humanitären Schnellhilfe ergeht an die ehrenamtlichen sozialen Vereine in der Stadt, an die Bürgerinnen und Bürger, die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt sowie an die Stadtwerke, an die Brucker Wohnbau, die Malerei Nachbargauer, die Firmen Wallner Holz und Hausmann.