Infopoint Vorarlberg Süd in Bludenz wird bestens angenommen

Vertreter diverser sozialer Organisationen trafen sich zum Austausch im Infopoint Vorarlberg Süd Foto: Stadt Bludenz

Anlaufstelle Bludenz

„Ukraine Infopoint Vorarlberg Süd“ wird von Hilfesuchenden und engagierten Hilfebietenden sehr gut angenommen

Seit knapp zwei Wochen ist der Infopoint Vorarlberg Süd für Vertriebene aus der Ukraine und engagierte Hilfswillige im ehemaligen Bludenzer Hotel Herzog Friedrich geöffnet. Letzte Woche fanden sich zahlreiche soziale Organisationen zu einem Vernetzungstreffen in Bludenz ein.

Über 1.200 ukrainische Schutzsuchende wurden seit Beginn des Krieges in Vorarlberg registriert. Um ihnen die Ankunft zu erleichtern, wurde in Bludenz der „Ukraine Infopoint Vorarlberg Süd“ ins Leben gerufen. Das Beratungsangebot einer zentralen Anlaufstelle wird sowohl von zahlreichen Hilfesuchenden als auch von engagierten Vorarlbergern, die ihre Hilfe anbieten, sehr gut angenommen.

Letzte Woche trafen sich Vertreter diverser sozialer Organisationen beim Bludenzer Infopoint, um über die zukünftigen Arbeitsstrukturen zu beraten. Ali Gecegel (Sozialsprengel Bludenz), Max Krieger (Österreichischer Integrations-Fonds), Ralf Engelmann (Stadt Bludenz), Andrea Mallitsch (Stadträtin für Soziales und Integration), Michael Schallert (Service für Arbeitssuchende), Mustafa Can (Bildungsdirektion) und Stefan Maier (Kundenservice Bludenz) fanden sich zum Vernetzungstreffen ein.

In der zentralen Anlaufstelle für den gesamten südlichen Landesteil im ehemaligen Hotel Herzog Friedrich werden alltägliche Themen, wie etwa allgemeine Sozialleistungen, Gesundheit, Kinderbetreuung, Schulbesuch oder Angebote für Jugendliche und Gesundheitsfragen genauso behandelt wie auch Arbeitsmarktangebote. Somit ist das Büro eine angestrebte Entlastung für alle Gemeinden und bietet eine bestmögliche Serviceleistung für die Vertriebenen aus der Ukraine.